10 SEO Mythen die du kennen musst

Wir alle möchten doch gerne bei den SERPs (Search Engine Results Pages) ganz oben mit dabei sein. Wenn du einen Blog für dein Unternehmen betreibst, macht es einfach mehr Spaß, wenn du viele Kommentare, Leser und Social Shares hast. Falls es damit nicht so gut läuft, recherchiert man was man besser machen kann und kommt ziemlich schnell auf das Thema SEO.

Wie du dir denken kannst ist gerade im Internet nicht alles Gold was glänzt. Niemand weiß genau was Einfluss auf die Google Bots hat und was weniger funktioniert. Es gibt viele Praktiken deren Einfluss auf die SERPs erwiesen ist.

Allerdings gibt genauso viele Mythen die keinen Einfluss auf dein Ranking haben. In diesem Blogpost zeige ich dir die 10 größten SEO Mythen.

 

10 SEO Mythen mit Nicolas Cage

 

Mythos 1 – Backlinks sind die halbe Miete

Backlinks sind Verlinkungen von anderen Seiten auf deine eigene. Bis vor einigen Jahren waren viele Backlinks schon fast eine Garantie, dass du hoch gerankt wirst. Je mehr Seiten auf deine verwiesen haben, desto besser. Es war egal ob die Seiten hochwertig waren.

Das hat sich geändert. Seit 2013 ist es nicht nur wichtig wie viele Backlinks deine Seite hat, sie müssen qualitativ hochwertig sein. Ein Link von einem viel besuchtem Blog ist also mehr Wert. Es geht sogar darüber hinaus – Backlinks von schlechten Websites sind schädlich  für dein Ranking!

Backlinks sind immer noch verdammt wichtig, allerdings musst du darauf achten wer auf deine Seite verweist. Hierbei hilft dir die Google Search Console. Du siehst wer zu dir verlinkt und kannst dementsprechend reagieren.

 

Google Search Console und wie du deine Backlinks findest

 

Mythos 2 – Das exakte Keyword muss oft vorkommen

Ein weiterer SEO Mythos (Mein Keyword für diesen Post). Der Google Bot hätte aber auch verstanden wenn ich schreiben würde „Ein weiterer Mythos im Bereich SEO“. Er schaut nämlich nicht nach dem exaktem Keyword sondern versteht auch Zusammenhänge immer besser. Google nennt das Latent Semantic Indexing (LSI).

Google schaut sich die gesamte Seite an und kombiniert die Wörter in verschiedenen Varianten. Mittlerweile werden sogar Synonyme erkannt.

Du musst also nicht immer eins zu eins das Keyword unterbringen. Generell solltest du immer für den Leser schreiben.

Bringe dein #Keywort unter wenn es passt, aber quetsche sie nicht überall zwischenClick To Tweet

 

Mythos 3 – Dein Keyword muss in der H1 Überschrift sein

In deinem Blog hast du verschiedene Überschriften Größen und Fonts. H1 ist die, die am meisten heraussticht, H2 Überschriften sind etwas kleiner und so weiter.

Für die Hauptüberschriften wird also Logischerweise eine H1 Überschrift verwendet. Mit den verschiedenen Überschriften strukturierst du deinen Content.

Es ist also wichtig das dein Keyword im ersten Paragraph vorkommt, welches Heading du benutzt ist weniger relevant.
Du schreibst für deine Leser, teile Ihnen am Anfang mit worüber dein Post handelt.

Mythos 4 – Meine Homepage braucht Content

Schau dir die Homepages von den großen Firmen an. Die meisten sind klar und übersichtlich, wenig Content. Weniger ist mehr. Für manche Seiten brauchst du natürlich etwas Content.

Wenn du ein Restaurant besitzt, gib deine Adresse nicht erst nach dreimal klicken Preis. Stelle dir immer die Frage ob deine Besucher eine bestimmte Information unbedingt sofort finden sollten.

Deine Homepage darf Erstbesucher nicht überfordern und Sie auf gar keinen Fall verwirren.

Du brauchst keinen Content auf deiner Homepage. Sie dient zur Orientierung und muss nicht ranken. Dafür sind deine Blogposts da.

Mythos 5 – Je mehr Seiten, desto besser

Falls jeder deiner Blogposts in top Qualität geschrieben ist stimme ich dem zu. Drei halbherzig geschriebene Blogposts sind jedoch weniger Wert als ein hochwertiger. Google wird dich immer belohnen, wenn du deine Leser zufrieden stellst.

Ein guter Blogpost nimmt viel Zeit in Anspruch, das gebe ich zu. Allerdings lohnt es sich. Was bringen dir viele schlechte wenn du wenige, gut rankende Posts hast? Überlege dir genau wie viel Zeit du zum Schreiben hast.

Eventuell solltest du deine Post – Frequenz herunterzuschrauben. Qualität geht über Quantität.

 

Ein Blogpost auf der Linken Seite und zwei auf der rechten der Linke hat mehrere Herzen zum Thema SEO Mythen

6 – Gutes SEO braucht kein Social Media

Je mehr Besucher dein Blog hat, desto besser wird dein Ranking. Natürlich kannst du einen Post schreiben und dann abwarten was passiert. Jedoch musst du deinen Content aktiv verbreiten.

Untersuche welche Social Media Channels bei deiner Zielgruppe beliebt sind. Auch hier gilt, konzentriere dich auf weniger Channels, sei bei den gewählten jedoch aktiv.
Wenn dir jemand eine Frage über Social Media stellt, ist es wichtig das du dies mitbekommst und antwortest.

Nutze #SocialMedia Channel um deinen #Content zu verbreitenClick To Tweet

Mythos 7 – Benutzerfreundlichkeit ist nur ein Extra

Wenn Google dich auf eine Website schickt (und die Macht haben Sie), dann stellen sie sicher dass du ein gutes Erlebnis auf dieser Seite hast.

Hast du schonmal auf den ersten Link von deinen Suchergebnissen geklickt und gedacht. „Was für eine hässliche Website“? Richtig, ich auch nicht.

Benutzerfreundlichkeit ist ein wichtiges Element deiner Website. Stelle sicher, dass alle Links funktionieren und deine Bilder richtig dargestellt werden. Teste deine Website mit den beliebtesten Browsern wie zum Beispiel Chrome, Firefox oder Safari.

 

Ein Punkt der garantiert immer wichtiger wird ist die Benutzerfreundlichkeit auf dem Smartphone. Warum bin ich mir da so sicher?

Setzt einfach mal die Google Brille auf: Immer mehr User nutzen Smartphones, Google will mit jedem Suchergebnis eine top „Experience“ für den Nutzer liefern, demzufolge wird Benutzerfreundlichkeit immer stärker gewichtet.

 

Nutzerverhalten im Balkendiagramm

 

 

Mythos 8 – Bild hochgeladen, fertig

Falsch. On-Page SEO ist wichtiger denn je. Dementsprechend solltest du auch mit deinen Bildern umgehen. Der Google Bot kann nicht erkennen was auf den Bildern zu sehen ist. Hilf ihm, indem du einen Alt-Text hinzufügst.

Dieser Alt-Text zeigt Google was auf dem Bild zu erkennen ist.
Er dient außerdem blinden Nutzern, die sich den Text vorlesen lassen und Nutzern mit extrem schlechten Internet. Diese können größere Bilder nicht laden und nutzten deshalb „Text-only“ Funktionen.

Wie du merkst sind wir schon wieder bei dem Thema Nutzerfreundlichkeit…

Achja, benutze den Alt-Text auf gar keinen Fall um 20 Keywörter unterzubringen. Google Bot is watching you!

Mythos 9 – SEO ist für die Jungs von der IT Abteilung

SEO hört sich doch schon nach IT an, oder? Sobald es ein technischer Begriff ist, ab zur IT Abteilung. Mit Sicherheit kann die IT dir bei der ein oder anderen Frage helfen.

Insbesondere wenn es um Coding, XML Sitemaps oder das verifizieren deiner Website geht sind IT-Kenntnisse gefragt.
SEO sollte jedoch in den Händen eines Marketers bleiben. Es hat relativ wenig mit IT zu tun. Wenn du dich für eine Inbound Marketing Strategie entscheidest, setz dich mit deiner IT Abteilung zusammen und leite alle wichtigen Schritte ein.

Sobald deine Website korrekt aufgesetzt ist, sind noch nur wenige IT- relevante Dinge zu beachten.

 

Zwei Monster du an Schreibtischen zusammenarbeiten

 

 

Mythos 10 – Du musst deine Seite bei Google einreichen

Der letzte Mythos. Musst du deine Seite bei Google einreichen? Nein. Google findet deine Seite ziemlich schnell. Die Google Bots sind ständig auf der Suche nach neuen Seiten. Mach dir also keine Sorgen, dass du übersehen wirst.

Dein Fokus sollte darauf liegen deine Website für den Google Bot zu optimieren. Stelle sicher, dass du es Ihm so einfach wie möglich machst. Auf jeden Fall solltest du deine Sitemap bei der Search Console eintragen.
Die Sitemap ist dein Inhaltsverzeichnis und hilft dem Google Bot deine Seite zu verstehen.

Fazit

Viele dieser SEO Mythen sind immer noch im Umlauf. Grundsätzlich solltest du dir im Klaren sein, dass der Google Bot mit jedem Monat schlauer und besser wird. Google ist es egal ob deine Seite gerankt wird oder nicht. Für Google steht die Zufriedenheit des Nutzers im Vordergrund.

Mach dir das zu nutzen, setz dir dasselbe Ziel. Optimiere deine Seite, aber übertreib es nicht. Halte dich an die Spielregeln und versuche nicht den Google Bot zu überlisten. Dann wirst du mit Sicherheit Erfolge erzielen.

Hab ich einen wichtigen SEO Mythos vergessen? Lass es mich wissen 🙂

 

Bis dann, Johannes

 

 

Quellen Tusche-Online Hubspot

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