Wie du mit diesen 12 Tipps deine Besucher zu Leads umwandelst

Deine Website ist gut besucht, deine Blogartikel werden gelesen und die Rankings werden auch immer besser.  Schön und gut,  jedoch klappt es mit dem Verkaufen deiner Produkte oder deines Service nicht so. Das liegt daran, dass du mit deinen Besuchern nicht effektiv kommunizieren kannst. Du musst sie zu Leads umwandeln. Dann kannst du deine Besucher auf Ihrem Weg bis hin zum Verkauf begleiten und unterstützen. Du wirst nicht in Vergessenheit geraten, einmalige Besucher werden zu Wiederkehrern und du baust eine Verbindung zu deiner Zielgruppe auf.

 

Ein Monster wird in einen PC gesogen und somit umgewandelt

 

Was genau ist ein Lead?

Um mehr Leads zu bekommen, musst du zunächst verstehen was ein Lead ist. Ein Lead ist jemand der Interesse an deinem Produkt oder Service zeigt. Jemand, der regelmäßig deinen Blog liest und deinen Newsletter abonniert hat.

Diese Leads sind sehr wertvoll für dich. Es ist einfacher ihn zu einem Kunden zu machen da du weißt das bereits grundsätzliches Interesse besteht.

Nach einer anderen Definition sind Leads Website Besucher die dir Ihre email Adresse oder Ihren Namen gegeben haben. Das hängt natürlich oft mit dem Newsletter oder anderen Anreizen zusammen. Was heißt das für uns? Wieder zeigt der Besucher Interesse und ist somit einen Schritt weiter in seiner Verkaufsentscheidung.

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12 Tipps um mehr Leads zu bekommen

Leads können überall sein. Sowohl in der Online als auch in der Offline Welt. Auf Twitter und auf Messen. Jedoch gehen wir bei diesen Tipps davon aus, dass die Besucher bereits auf deiner Website sind. Der erste Schritt um mehr Leads zu generieren ist also die richtigen Besucher zu bekommen.

1. Nutze die richtigen Keywords

Die meisten deiner Website Besucher sollten dich über Google finden. Wenn du hier für die richtigen Keywords rankst hast du bereits „vorsortiert“. Du solltest dich mit Long Tail Keywords vertraut machen. Sehr spezifische Keywörter mit denen du deine Zielgruppe exakt herausfiltern kannst. Du musst deine Zielgruppe also kennen, Ihre Sprache sprechen und verstehen.
Haben diese Besucher deine Website nun aufgerufen, ist es leichter sie zu Leads umzuwandeln. Schließlich besteht generelles Interesse.

2. Die richtigen Follower auf Social Media

Viele deiner Besucher kommen von deinen Social Media Kanälen. Dort wird dein Content verbreitet. Wenn deine Strategie ist irgendwelchen Leuten zu folgen in der Hoffnung das diese das auch machen, wirst du keinen Erfolg haben. Du brauchst Follower die sich für deine Leistungen interessieren. Damit erhöhst du nicht nur die Klicks auf deine Website, sondern bekommst auch mehr Leads.

3. Passende Anreize

Um mehr Besucher in Leads zu verwandeln musst du Ihnen etwas bieten, dass Sie brauchen. Dein Newsletter gehört nicht dazu, so toll ist er nun auch wieder nicht… Überlege dir genau was deine Zielgruppe für Probleme hat. Wie kannst du Ihnen helfen?

 

Ebook als Anreiz

Der Klassiker: Ebook als Anreiz

Wenn du zum Beispiel Gärtner bist, biete deiner Zielgruppe eine Checkliste für den Frühlingsanfang. Bist du ein Poolbauer, informiere sie in einem White Paper über rechtliche Hindernisse und wie diese überwunden werden können.

Je genauer du hierbei vorgehst, desto besser. Du kannst verschiedene Anreize für verschiedene Kategorien deines Blogs anbieten um noch effektiver zu werden. Die am meisten verbreiteten Anreize um deine Besucher dazu zu bewegen Ihre Email Adresse zu hinterlassen sind:

  • White Paper
  • Webinare
  • Checklisten
  • Video Kurse
  • Kostenlose Tests des Produkts

4. Klarer Call to Action

Wenn du diese Anreize schaffst, brauchst du einen klaren Call to Action. Der Call to Action sagt dem Besucher deiner Seite was er machen muss (soll). Bietest du ein Whitepaper an, reicht der CTA „Download“ nicht aus. Der Button springt meistens direkt ins Auge. Deshalb sollte es möglich sein das Angebot zu erkennen, wenn man sich nur den Button durchliest.

 

Klarer CTA einer Werbeanzeige

Klarer CTA einer Werbeanzeige

5. Minimalistische Landing Page

Die Landing Page ist die Seite auf der Besucher von einer externen Seite landen. Wenn du eine Anzeige auf Facebook schaltest um dein Produkt zu promoten und der User auf die Anzeige klickt, landet er auf dieser Seite.

Doch warum muss sie minimalistisch sein? Um den Besucher nicht zu verwirren. Er hat aus einem bestimmten Grund auf die Anzeige geklickt. Zeige ihm also nur das, weshalb er hier ist. Mit einem Menü oder zusätzlichen Blogposts lenkst du ihn nur ab oder verwirrst deinen Besucher sogar.

 

Simple Landing Pages funktionieren am besten

Simple Landing Pages funktionieren am besten

Mit einem klaren Design kann sich der Besucher auf das konzentrieren was du willst. Die Chancen dass er dein kostenloses Whitepaper haben möchte, das Formular ausfüllt und somit zum Lead wird, werden erhöht.

6. Simples Formular

Das klingt zunächst etwas seltsam. Je mehr Informationen du über deine  Besucher hast, desto besser ist es doch, oder nicht?

Natürlich ist es gut seine Leads zu kennen. Allerdings ist es besser einen Lead mit wenigen Informationen zu haben als gar keinen. Wenn du auf einer Landing Page landest und sollst 23 Felder ausfüllen, hast du doch auch keine Lust mehr.
Die email Adresse einzugeben und auf den Button zu drücken ist hier doch deutlich angenehmer.

Bei #Lead Formularen gilt: Je kürzer desto besserClick To Tweet

7. Testimonials

Testimonials wirst du auf vielen guten Websites finden. Meistens direkt auf der Homepage in einem Slider. Der Grund ist simpel:

Wenn andere mit einem Produkt zufrieden sind, ist die Wahrscheinlichkeit höher das ich es auch bin

Deine Besucher bekommen ein Gefühl der Sicherheit. Am besten gibst du den kurzen Statements deiner Kunden ein Gesicht und einen Namen. Das steigert die Glaubwürdigkeit. Frage einfach deine Kunden ob sie dir ein paar Zeilen schicken können. Alternativ kannst du Ihnen auch vorgefertigte Zeilen zukommen lassen und um Freigabe bitten.

Hast du erst einmal das Vertrauen deiner Besucher, ist es leichter sie zu Leads umzuwandeln.

8. Social Proof

Dasselbe Prinzip wie bei den Testimonials. Viele Follower, viele geteilte Inhalte und viel Engagement mit den virtuellen Freunden steigert das Vertrauen. Du bist nicht nur ein Unternehmen, sondern greifbar. Ich kann dich anschreiben, wenn ich Hilfe brauche.

 

Beispiel von Jeff Bullas um mehr Leads zu bekommen

jeffbullas zeigt direkt was er drauf hat

 

Zeige deshalb deine Shares und wieviele Leute sich bereits dein kostenloses White Paper heruntergeladen haben. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass deine Besucher sich den anderen anschließen.

9. Case Studies

Case Studies sind der Beweis, dass dein Produkt oder Service funktioniert. Mit detaillierten Berichten beschreibst du die Situation vor deinem eingreifen, die Implementationsphase und die Ergebnisse. Es zeigt auf wie genau dein Produkt im realen Leben funktioniert und hat eine höhere Aussagekraft.

Erneut gewinnst du das Vertrauen und die Hemmschwelle seine Daten preiszugeben sinkt.

10. Mach dein Produkt begehrter

Zeig das dein Produkt beliebt ist und stelle eine limitierte Anzahl zur Verfügung. Du kannst dein Webinar zum Beispiel nur den ersten 20 Leuten zugänglich machen oder das Angebot deines White Papers zeitlich limitieren.

Dein Angebot ist kostenlos und nicht endlich verfügbar. Eine Kombination die bei deinem Besucher garantiert die jägerischen Urinstinkte freisetzt. Will haben!

11. Bloß nicht die Homepage

Wenn du deine Besucher von außerhalb auf deine Seite lockst, ist die Homepage die falsche Adresse. Wie in Punkt 5. beschrieben müssen die Leute auf eine speziell erstellte Landing Page weitergeleitet werden.
Landet dein Besucher auf deiner Homepage, hat er keinen Plan wo er ist, was er machen soll und wieso er die Seite nicht direkt verlassen sollte.

Wenn du mehr #Leads haben willst, führe deinen Besucher an der Hand.Click To Tweet

12. Testen, testen, testen!

Buttons, Formulare, Farben, Überschriften – all das hat Einfluss auf die Entscheidung deines Besuchers. Ich kann dir hier nur eine grobe Übersicht deiner Möglichkeiten geben, was wirklich funktioniert, musst du herausfinden. Mit A/B Testing.

A B Testing dargestellt mit der Anzahl der neuen Leads
Hier wird einem Teil der Besucher Variante A und einem anderem Teil Variante B gezeigt. Durch analysieren der Performance, kannst du herausfinden welche Variante effektiver ist. So kannst du deine Seite Schritt für Schritt in deine Lead-Generierungsaschine ausbauen. A/B Testing ist viel Arbeit, es macht aber auch Spaß die teils überraschenden Ergebnisse zu sehen, wie diese Aufstellung zeigt:

 

  • Das Verändern der Button Farbe von Grün nach Rot erhöhte die Umwandlung um 34%
  • Das Ändern des Buttons von „See Plans and Pricing“ nach „Get Started Today“ erhöhte die Umwandlung um 252%
  • Das Nutzen der Alltagssprache erhöhte die Umwandlung um 252%
  • Eine Seite die auf dem Smartphone gut angezeigt wird erhöht die Umwandlung um 100%

 

Fazit

Natürlich fällt es am Anfang schwer wertvollen Content, der viel Arbeit gekostet hat umsonst weg zugeben. Aber es geht dir nicht darum ein White Paper für ein Paar Euro zu verkaufen. Es geht darum die Erlaubnis zu bekommen deinen Besuchern eine email schicken zu dürfen.
Du möchtest ihn dazu bewegen deinen Service oder dein Produkt zu kaufen. Die Anreize sind einmal erstellt und können dann immer und immer wieder benutzt werden. Wenn einer von hundert Leuten zum Kunden wird, hat sich der Aufwand schon gelohnt.

Du musst es deinen Besuchern mit den oben genannten Tipps so einfach wie möglich machen zum Lead zu werden. Nimm Sie an die Hand und gehe immer davon aus, dass das was du machst nicht eindeutig ist. Nur so kannst du deine Seite immer weiter optimieren. Habe ich einen wichtigen Tipp vergessen? Lass es mich wissen.

 

Bis dann, Johannes

Quellen: Marketo mbo kissmetrics Quicksprout

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